Produktion Kinospot
Auf Grund von Vernetzungstätigkeiten im Jahr 2001, aber auch auf Grund der Öffentlichkeitsarbeit waren zwei Männer der Filmakademie Wien auf die White Ribbon Kampagne aufmerksam geworden. Sie kamen mit der Idee einen sog. „Social-Spot“ im Rahmen ihrer Abschlussarbeit (Regie und Kamera) zu drehen.
Die Kosten konnten zum Teil von der Filmakademie getragen werden. Neben allgemeinen Produktionskosten von € 2000 waren nur noch das Catering und die spätere Vervielfältigung zu berechnen. Allerdings bedeutete dies für die Produktion selbst ein hohes Engagement aller Beteiligten (auch der Mitarbeiter der White Ribbon Kampagne). Dazu gehörten unentgeltliche Transporte rund um den Filmdreh ebenso wie das Zubreiten von warmen Mahlzeiten am Drehort für eine 30-köpfige Filmcrew. Es wurden inhaltlich drei Versionen des Spots entworfen. Die Entscheidung fiel dann auf eine Variante, in der die Weitergabe von männlichen Leitbildern von Vater zu Sohn thematisiert wird. Dabei sollten sexistische Frauenbilder und der Zusammenhang zur Gewalt gegen Frauen verdeutlicht werden. Außerdem soll im Spot die Abgrenzung von abwertenden Frauenbildern propagiert werden, verbunden mit der Botschaft der White Ribbon Kampagne.
Als Darsteller konnten wir den bekannten Schauspieler Alois Frank als Vater und sehr spontan Michael Hochleitner als Sohn gewinnen. Gedreht wurde am 19. und 20. Oktober 2002 in Niederösterreich. Der Endschnitt erfolgte im Jänner 2003, der fertige Spot wurde am 23. Jänner 2003 bei einer großen Veranstaltung gemeinsam mit SOS-Mitmensch im Schikaneder-Kino präsentiert.
WHITE RIBBON